Von den ersten Überlegungen bis zur modernen Debatte

Der deutsche Ingenieur und Erfinder des ersten programmierbaren Computers schlug vor, dass das Universum ein gigantischer zellulärer Automat sein könnte.
In seinem Buch "Rechnender Raum" (1969) formulierte Zuse die Idee, dass die Physik auf diskreten, digitalen Berechnungen basieren könnte. Er war seiner Zeit weit voraus - seine Theorie wurde erst Jahrzehnte später von anderen Wissenschaftlern aufgegriffen. Zuse baute 1941 den Z3, den ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Computer der Welt.
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Der legendäre Physiker prägte Begriffe wie "Schwarzes Loch" und "Wurmloch" und schlug vor, dass Information die fundamentale Grundlage der Realität ist.
Wheelers berühmte "It from Bit"-Doktrin besagt, dass alle physikalischen Phänomene letztlich informationstheoretischer Natur sind. Er arbeitete mit Niels Bohr an der Kernspaltung und betreute Doktoranden wie Richard Feynman. Wheeler glaubte an ein "partizipatorisches Universum", in dem Beobachter die Realität miterschaffen.
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Der MIT-Professor entwickelte die Theorie der digitalen Physik und sah das Universum als gigantischen Computer.
Fredkin wurde 1968 als Professor ans MIT berufen, obwohl er nie einen College-Abschluss hatte. Er erfand die Trie-Datenstruktur und das Fredkin-Gatter. Seine "Digitale Philosophie" besagt, dass Information fundamentaler ist als Materie und Energie - das Universum ist nichts anderes als Bits von Information.
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Der Robotik-Pionier argumentierte, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Simulation leben.
In seinem Buch "Robot: Mere Machine to Transcendent Mind" (1999) extrapolierte Moravec das Mooresche Gesetz und sagte einen "Mind Fire" voraus - eine rapide expandierende Superintelligenz. Er argumentiert, dass simulierte Wesen genauso real und bewusst sein können wie biologische.
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Der Oxford-Philosoph formulierte das rigorose Simulationsargument, das die akademische Debatte entfachte.
Bostroms Paper "Are You Living in a Computer Simulation?" (2003) ist eines der meistzitierten philosophischen Werke. Er gründete das Future of Humanity Institute in Oxford. Sein Argument: Mindestens eines ist wahr: (1) Zivilisationen sterben aus, (2) sie wollen keine Simulationen, oder (3) wir leben fast sicher in einer.
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Der NASA-Physiker entwickelte eine "Theory of Everything", die Bewusstsein als fundamentale Grundlage der Realität sieht.
Campbell arbeitete für die NASA und das US-Verteidigungsministerium. In den 70ern forschte er mit Bob Monroe an veränderten Bewusstseinszuständen. Seine "My Big TOE"-Trilogie vereint Physik, Metaphysik und Bewusstseinsforschung zu einer Theorie, in der unsere Realität eine virtuelle Simulation ist.
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Der neuseeländische Wissenschaftler argumentiert, dass Quantenmechanik mehr Sinn ergibt, wenn wir in einer Simulation leben.
Whitworths Paper "The Physical World as a Virtual Reality" (2007) zeigt, wie Quantenphänomene wie Superposition und Verschränkung natürliche Konsequenzen einer simulierten Realität wären. Er ist Professor für Informationssysteme an der Massey University.
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Der Tesla- und SpaceX-CEO machte die Simulationstheorie populär mit seiner Aussage über die "Eins zu Milliarden"-Chance.
Bei der Code Conference 2016 argumentierte Musk: "Wenn man die aktuelle Entwicklung von Videospielen extrapoliert, werden sie irgendwann ununterscheidbar von der Realität. Bei Milliarden von Computern ist die Chance, dass wir in der Basis-Realität leben, eins zu Milliarden."
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Der berühmte Wissenschaftskommunikator hält die Simulationstheorie für wissenschaftlich plausibel.
Bei einem Isaac Asimov Memorial Debate erklärte Tyson, er halte es für "sehr wahrscheinlich", dass das Universum eine Simulation ist. Er argumentiert mit der enormen Kluft zwischen menschlicher und hypothetischer außerirdischer Intelligenz.
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Der MIT-Informatiker und Videospiel-Pioneer schrieb das definitive Buch zur Simulationshypothese.
Virks "The Simulation Hypothesis" (2019) verbindet Erkenntnisse aus KI, Quantenphysik, Videospiel-Design und östlicher Philosophie. Er war früh bei Discord und Telltale Games beteiligt und leitet Play Labs @ MIT.
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